Häufige Fragen

Fragen von Bürgern, Verwaltung und Verbänden zum Sonnenpark Halenbeck und unsere Antworten.

Haben auch Sie Fragen? Dann senden Sie sie bitte an info@sonnenparkhalenbeckrohlsdorf.de

Fragen zu Auswirkungen für Anwohner und Besucher

Der Sonnenpark Halenbeck-Rohlsdorf bringt verschiedene Vorteile für Anwohner und Unternehmen im Ort mit sich. Die Wesentlichen haben wir auf unserer Website hier zusammengefasst.

Die wichtigsten Vorteile des Sonnenparks Halenbeck-Rohlsdorf für die Gemeinde haben wir hier zusammengefasst.

Bisher prägt die intensive Landwirtschaft Halenbeck-Rohlsdorf. Der Sonnenpark fügt sich mit neuen Landschaftselementen wie Hecken oder Bäumen unauffällig in die Landschaft ein und sorgt so für Abwechslung. Darüber hinaus errichten wir Rad- und Wanderwege, die Einheimische und Touristen nutzen können.

Für den Sonnenpark Halenbeck wird ein Gutachten mit Berechnungen über mögliche Licht- und Blendwirkungen in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse des Gutachtens dienen als Grundlage, um Blendeffekte zu vermeiden. Natürlicher Sichtschutz mit einer Hecke und eine bestimmte Ausrichtung der Photovoltaik-Module bewirken dann, dass Fußgänger, Fahrrad- und Autofahrer nicht geblendet werden.

Der Sichtschutz des Sonnenparks wird vorhanden sein, bevor die Photovoltaik-Anlagen in Betrieb gehen. Dafür pflanzen wir Hecken bereits vor dem Baubeginn und wählen für besonders kritische Stellen große Gewächse aus.

Wir errichten neue Rad- und Wanderwege, die die Attraktivität der Region erhöhen. Das kann mittelfristig neue Arbeitsplätze im Tourismussektor begünstigen. Durch die Pflanzung von Bäumen und Hecken wird die Landschaft abwechslungsreicher. Außerdem entstehen für den Betrieb des Sonnenparks mindestens fünf dauerhafte Arbeitsplätze vor Ort.

Durch den Sonnenpark in Halenbeck kommt es zu keiner Verknappung des Pachtangebots: Wir pachten das Land ausschließlich direkt vom Eigentümer. Der landwirtschaftliche Betrieb des Verpächters wird gleichzeitig gestärkt und kann so die Folgen der anhaltenden Dürre besser bewältigen.

Beim Bürgersparbuch wird es sich um eine sicheres Geldanlage-Angebot unseres Projektpartners Umweltbank sowie möglicherweise weiterer Banken handeln, die sich an der Finanzierung des Sonnenparks Halenbeck-Rohlsdorf beteiligen.

Die Rückzahlung wird zu 100% garantiert, wie bei einem herkömmlichen Sparbuch oder einer Festgeld-Anlage. Darüber hinaus unterliegen die Spareinlagen der gesetzlichen Bankensicherung.

Derzeit planen wir, das Anlageangebot ausschließlich für Bürger der Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf zu öffnen.

Der Zins wird von den Rahmenbedingungen zum geplanten Baustart abhängen. Dabei spielen die dann geltenden Vorgaben der Europäischen Zentralbank (EZB) und die Situation an den Zinsmärkten eine Rolle. Vergleichbare Anlagemöglichkeiten im Zusammenhang mit Erneuerbare Energie-Projekten haben einen jährlichen Zins von 3% – 4% erzielt, diese Verzinsung streben auch wir an. Bei einer Anlage von 5.000 Euro entspricht das jährlichen Zinsen von 150 Euro bis 200 Euro pro Jahr.

Wir verkaufen einen Teil des produzierten Stroms vergünstigt an das Unternehmen, das mit der Instandhaltung und Pflege der PV-Anlagen beauftragt wird. Dieses Unternehmen bietet den Bürgern eine Vollversorgung mit Strom an. Durch den günstigen Strom aus dem Sonnenpark wird der angebotene Stromtarif günstiger sein als der Standard-Stromtarif in Halenbeck.

Es werden verschiedene Ansätze einer extensiven Landwirtschaft auf dem Gelände geprüft. Diese können je nach Anforderungen im Jahr nach dem Bau beginnen.

Fragen zu Natur- und Umwelt

Nein, die Artenvielfalt auf Solarpark-Flächen nimmt sogar zu. Der Hauptgrund: das Grünland zwischen den Solarmodulen wird seltener gemäht als auf herkömmlichen Wiesen und nicht gedüngt oder mit Pestiziden behandelt. Dadurch können sich Pflanzenarten, Insekten und Tiere leichter ansiedeln.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Website oder in der Biodiversitäts-Studie des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (BNE). Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie auf der Seite der Energieagentur des Landes Nordrhein-Westfalen.

Nein, Solarparks der nächsten Generation, wie der Sonnenpark Halenbeck, werden auf Flächen errichtet, die sich nur durch massive EU- Förderung für die landwirtschaftliche Nutzung eignen (Grenzertragsflächen) oder – z.B. durch zunehmende Trockenheit – nur noch eingeschränkt bewirtschaftet werden können (EU Definition der benachteiligten Gebiete).

Gleichzeitig bietet die Nutzung dieser Flächen eine energetisch bis zu 70 mal effektivere Alternative zum Anbau von Bioenergie-Pflanzen. Dessen Zukunft sehen Landwirte und Biologen sehr kritisch.

Auch auf die ökologische Bewirtschaftung umliegender Felder haben Solarparks positiven Einfluss, weil in der Anlage keine Pestizide oder Dünger eingesetzt werden. Dies führt auf der großen Fläche zu einem massiven Vermehrung diverser Arten von bestäubenden Insekten, die sich positiv auf die Nachbarfelder auswirkt. Zudem wächst das Nahrungsangebot für Honigbienen.

Solarmodule verschatten den darunter liegenden Boden. Wie stark, hängt von ihrer Lichtdurchlässigkeit ab. Ebenso die dadurch entstehende Erhöhung der Bodenfeuchte.

 

Durch den Betrieb eines Sonnenparks entsteht kein zusätzliches Brandrisiko: Die Flächen unter den Solarmodulen sind kühler als die Umgebung. Zwischen den Solarmodulen ist es genauso warm wie in der restlichen Umgebung. Wir sorgen mit einem umfassenden Brandschutzkonzept mit eigenem Löschteich zusätzlich für Sicherheit von Natur und Anwohnern in Halenbeck.

Fragen zu Technik und Wirtschaftlichkeit der Anlage

Wir hinterlegen beim Bauamt in Meyenburg eine Rückbaubürgschaft. Die Kosten eines möglichen Rückbaus des Sonnenparks in Halenbeck sind dadurch vollständig gedeckt. Erst wenn wir die Bürgschaft hinterlegt haben, darf das Amt die Baugenehmigung erteilen.

Wir, die Unternehmer Karl-Heinz Remmers und Denis Sherlizyn, betreiben in Deutschland seit 2009 bereits einige Dutzend große Solaranlagen. Karl-Heinz Remmers war weltweit an der Planung und Umsetzung solcher Anlagen mit mehr als 4 Gigawatt Gesamtleistung im Rahmen des Unternehmens Solarpraxis Engineering beteiligt.

Wie bei jedem Betrieb von Stromleitungen entstehen elektrische und magnetische Felder in unmittelbarer Nähe der Anlage, wenn Photovoltaik-Strom erzeugt und transportiert wird. Diese Felder sind aber sowohl für Menschen als auch für Tiere ungefährlich.

Die Landwirtschaft in verschiedenen Regionen leidet zunehmend unter Dürreperioden und Ertragseinbußen. Mit Hilfe der Solarenergie erschließen sich Landwirte eine zusätzliche Einnahmequelle, die ihnen als weiteres “Standbein” mehr Sicherheit verschafft. Das gibt den Betrieben auch die Möglichkeit, Arbeitsplätze zu erhalten.

Solarparks der nächsten Generation, wie der Sonnenpark Halenbeck, werden auf Flächen errichtet, die sich nur durch massive EU- Förderung für die landwirtschaftliche Nutzung eignen (Grenzertragsflächen) oder – z.B. durch zunehmende Trockenheit – nur noch eingeschränkt bewirtschaftet werden können (EU Definition der benachteiligten Gebiete). Gleichzeitig bietet die Nutzung dieser Flächen eine energetisch bis zu 70 mal effektivere Alternative zum Anbau von Bioenergie-Pflanzen. Dessen Zukunft sehen Landwirte und Biologen sehr kritisch.

Gemeinsam mit Landwirten werden wir verschiedene Projekte zur Anwendungforschung rund um die Themen “Solar + Landwirtschaft” und “Grüner Strom für die Herstellung von Wasserstoff zur Nutzung in der Landwirtschaft” vorbereiten, um neue Geschäftsmodelle zu erschließen.

Es existieren verlässliche Prognosen für den Preis, den wir für den in Halenbeck produzierten Strom erzielen werden. Die Voraussagen berücksichtigen die Marktpreise sowie das politische Ziel der Europäischen Union, auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzusteigen. Nur dank der Belastbarkeit dieser Prognosen erklärt sich die Umweltbank Nürnberg bereit, den Sonnenpark Halenbeck zu finanzieren.

Auch die Zahl der Unternehmen, die auf erneuerbaren Strom setzen, wächst schnell: Zur Umsetzung der globalen Klimaschutzziele haben sich über 250 globale Großunternehmen zur zeitnahen Umstellung auf grünen Strom verpflichtet. Sie bilden ein rasch größere werdende Abnehmergruppe direkt aus der Wirtschaft. Mehr Informationen zu dieser Selbstverpflichtung: Website der RE100-Klimagruppe

Ja, die Selbstverpflichtung des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft e.V. definiert wichtige Standards für den Bau und den Betrieb von Sonnenparks. Dazu gehören unter anderem:

  • Gemeinde und Bürger frühzeitig mit einbeziehen
  • Vorteile für die lokale Bevölkerung schaffen
  • Fairer Umgang mit Landwirten
  • Schutz des Landschaftsbildes